Herzinsuffizienz

Spezialfutter und Ergänzungsprodukte unterstützen Hunde mit eingeschränkter Herzfunktion. Sie fördern eine angepasste Nährstoffversorgung und tragen zum Wohlbefinden im Alltag bei.

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Herzinsuffizienz beim Hund – das Herz gezielt ernährungsphysiologisch entlasten

Wenn dein Hund schneller ermüdet, nach Belastung hustet oder ruhiger wirkt als sonst, kann eine Herzinsuffizienz beim Hund dahinterstecken. Bei dieser Herzschwäche ist die Pumpfunktion eingeschränkt, wodurch der Körper nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt wird. Die Erkrankung entwickelt sich häufig schleichend und erfordert eine tierärztliche Begleitung. Neben medikamentöser Therapie spielt eine gezielt angepasste Ernährung eine wichtige unterstützende Rolle, um das Herz-Kreislauf-System zu entlasten.

Was passiert bei einer Herzinsuffizienz?

Das Herz fungiert als zentrale Pumpe des Körpers. Lässt die Kontraktionskraft nach, kann sich Blut im Kreislauf zurückstauen. Je nach betroffener Herzseite sind Flüssigkeitseinlagerungen in der Lunge oder im Bauchraum möglich. Die Folge sind verminderte Belastbarkeit, schnellere Erschöpfung und eine reduzierte Sauerstoffversorgung der Organe.

Typische Anzeichen können sein:

  • verminderte Ausdauer bei Spaziergängen
  • Husten, besonders in Ruhe oder nachts
  • beschleunigte oder angestrengte Atmung
  • allgemeine Schwäche oder Teilnahmslosigkeit

Eine tierärztliche Diagnostik – beispielsweise mittels Herzultraschall oder Röntgen – ist unerlässlich, um die Ausprägung festzustellen und die Therapie individuell anzupassen.

Natriumreduziertes Diätfutter zur Kreislaufunterstützung

Ein zentrales Element der ernährungsphysiologischen Unterstützung ist ein natriumreduziertes Diätfutter. Natrium beeinflusst den Flüssigkeitshaushalt im Körper. Eine kontrollierte Zufuhr kann helfen, Wassereinlagerungen ernährungsbedingt zu berücksichtigen und das Herz-Kreislauf-System nicht zusätzlich zu belasten.

Gleichzeitig sollte das Futter eine hohe Verdaulichkeit und eine bedarfsgerechte Energieversorgung bieten. Hochwertige Proteine sichern die Muskelmasse, ohne unnötige Stoffwechselbelastung zu verursachen.

L-Carnitin und Taurin zur Unterstützung des Herzmuskels

L-Carnitin ist am Energiestoffwechsel der Herzmuskelzellen beteiligt und unterstützt den Transport von Fettsäuren zur Energiegewinnung. Eine gezielte Nahrungsergänzung kann sinnvoll sein, um die physiologischen Prozesse im Herzmuskel zu begleiten.

Auch Taurin spielt eine Rolle für die normale Herzfunktion. Ergänzend können antioxidative Nährstoffe dazu beitragen, Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Die Auswahl und Dosierung sollte immer individuell und in Rücksprache mit dem Tierarzt erfolgen.

Gewichtsmanagement als wichtiger Faktor

Übergewicht erhöht die Belastung des Herz-Kreislauf-Systems erheblich. Ein stabiles Idealgewicht trägt maßgeblich zur Entlastung des Herzens bei. Regelmäßige Gewichtskontrollen und eine angepasste Portionsgröße sind daher essenziell.

Langfristige Stabilisierung der Herzfunktion

Die Herzinsuffizienz beim Hund ist eine chronische Erkrankung, die eine konsequente Begleitung erfordert. Neben tierärztlicher Therapie bildet eine natriumreduzierte Diät in Kombination mit gezielter Nahrungsergänzung einen wichtigen unterstützenden Baustein.

Mit angepasster Fütterung, sorgfältigem Gewichtsmanagement und regelmäßigen Kontrollen kannst du dazu beitragen, das Herz deines Hundes im Alltag bestmöglich zu unterstützen und seine Lebensqualität langfristig zu stabilisieren.